
Über mich
Nach meinem Studium absolvierte ich meine Weiterbildung am Lüneburger Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenverhaltenstherapie in Kooperation mit der Psychiatrischen Klinik Lüneburg. 2023 erhielt ich die Approbation und wurde in das Arztregister der Ärztekammer Hamburg eingetragen.
Anschließend war ich für die Stiftung Children for Tomorrow tätig, wo ich Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung psychotherapeutisch begleitete - wohnortnah und häufig unter Einbeziehung von Dolmetscherinnen und Dolmetschern.
Danach übernahm ich die therapeutische Leitung der Jugendlichenstation für Psychosomatik und Psychotherapie der Psychiatrischen Klinik Lüneburg, wo ich neben der klinischen Arbeit auch die konzeptionelle Weiterentwicklung des Behandlungsangebots verantwortete sowie die Anleitung der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung übernahm.
2026 habe ich meine Privatpraxis in Hamburg Altona eröffnet. Ich begleite Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre - mit dem Fokus auf einer vertrauensvollen Beziehung, Begegnung auf Augenhöhe und der Orientierung an individuellen Stärken.
Arbeitsweise
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht eine stabile und vertrauensvolle therapeutische Beziehung. Für mich bilden Offenheit, Wertschätzung und ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe die Grundlage jeder Zusammenarbeit.
Bei Kindern und jüngeren Jugendlichen arbeite ich eng mit den Bezugspersonen zusammen. Aus systemischer Perspektive ist es mir wichtig, das gesamte Umfeld in den Blick zu nehmen, da Kinder in besonderem Maße von ihren familiären und sozialen Systemen geprägt sind. Veränderungen können häufig dann besonders gut gelingen, wenn auch das Umfeld mit einbezogen wird.
Bei älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen richte ich mich nach deren individueller Entscheidung: Sie bestimmen selbst, in welchem Umfang Bezugspersonen in den therapeutischen Prozess einbezogen werden.
Der sorgfältige Umgang mit der Schweigepflicht hat für mich einen sehr hohen Stellenwert. Ein geschützter Raum, in dem Vertrauen entstehen kann, ist für die therapeutische Arbeit essenziell.
Jeder Mensch bringt unterschiedliche Erfahrungen, Bedürfnisse und Ressourcen mit. Deshalb ist mir eine individuelle und flexible Betrachtung der jeweiligen Situation besonders wichtig.
Neben klassischen verhaltenstherapeutischen Methoden integriere ich auch Elemente der sogenannten "Dritten Welle" der Verhaltenstherapie sowie kreative und ressourcenorientierte Ansätze, um den therapeutischen Prozess vielfältig und passgenau zu gestalten.
Ich bilde mich regelmäßig fort und nehme kontinuierlich an Supervision und Intervision teil, um meine Arbeit fachlich fundiert und reflektiert weiterzuentwickeln.
